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Wildessen im Engadin

Januar 16, 2016 |

Wenn man in den Engadiner Bergen Schüsse hallen hört im Herbst, dann weiß jeder Bescheid – es ist mal wieder Jagdsaison. Mehrere tausend Jäger kommen dann in die Region und jagen gezielt Wild. Dies dient der natürlichen Dezimierung, dass die Wildpopulation im Engadin keine Überhand nimmt. Auf diese Weise können die Urlauber, die im Herbst St. Moritz besuchen in den meisten Restaurants am Ort auch Wildspezialitäten genießen – vom Rehrücken über den Wildgulasch bis zum Hirschpfeffer. Und wenn man möchte, kann man vor Ort auch noch an der Hubertusfeier teilnehmen. Diese findet Jahr für Jahr zwar an einem anderen Ort statt. Doch auch St. Moritz steht irgendwann wieder auf der Liste und dann wird diese traditionelle Feier wohl wieder in der katholischen Kirche St. Karl stattfinden.

Foto: Joujou / pixelio.de
Foto: Joujou / pixelio.de

Hirsche und Gämse in den Alpen

Die Jagd des Wilds und auch die Zubereitung von Wildgerichten haben in St. Moritz und den anderen Orten im Engadin eine lange Tradition. Schon im Mittelalter begann man damit die leckeren Rezepte zu kochen, die dann von Generation zu Generation weitergegeben wurden und heute in den Restaurants am Ort nachgekocht und den Touristen serviert werden. Das Engadin bietet aber auch noch sehr viel mehr, wenn es um Wild geht. Und zwar die Hirscharena hoch oben in den Bergen. Es handelt sich hier um einen Nationalpark, der auch zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt wurde. Man ist hier Steinböcken, Hirschen und Gämsen ganz nahe. Wer im Herbst in den Wäldern um St. Moritz unterwegs ist, der wird auch das Röhren der Hirsche zur Brunftzeit vernehmen.

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