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Wandern auf Madeira

Mai 13, 2016 |

Ich hatte meinen Freund so lange genervt, bis er mit mir zu Wanderferien Madeira aufgebrochen ist. Ich wollte unbedingt auf Madeira wandern gehen, doch mein Freund hatte Bedenken wegen der Anreise. Auf Madeira befindet sich einer der gefährlichsten Flughafen der Welt und so war ihm nicht ganz wohl dabei. Ich konnte ihn aber doch überreden und zeigte ihm immer wieder, wie schön Madeira ist. Irgendwann sagte er dann zu, war aber immer noch nicht vollends überzeugt. Das merkte man auch im Flugzeug, als es an die Landung ging. Mir war die total egal, denn ich freute mich auf die kommenden Tage. Madeira überzeugt mit einem milden, frühlingshaftem Klima, das eine subtropische Vegetation hat und deswegen wunderhübsch aussieht. Die Wanderungen führen meist entlang der Küste und den Levadas und man kann eine coole Korbschlittenfahrt machen und die typischen Mahlzeiten auf Madeira genießen. Für mich klang das nach einer Woche vollem Spaß und so freute ich mich schon sehr darauf, dass es losgehen würde.

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Foto: majomka / pixabay

Von Zürich ging es also für uns nach Funchal, von wo aus wir mit dem Bus zum Hotel gebrach wurden. Abend entspannten wir und freuten uns schon auf den nächsten Tag. Da ging es nämlich zu einer Wanderung entlang einer Levada. Das ist die fruchtbarste Gegend der Insel und so wechseln sich Rebberge mit terrassenartig angelegten Gemüsegärten ab. Unterwegs kann man picknicken, wenn man möchte und den wahnsinnigen Ausblick an der Steilküste Capo Giaro genießen. 2 bis 3 Stunden ist man unterwegs und sieht dabei wirklich viel. Den Abend verbrachten wir am Strand und gingen wunderbar essen. Am nächsten Tag ging es zum Naturpark Ponta de Sao Lourenco. Er befindet sich auf der schmalen Halbinsel im Osten von Madeiras. Von der Landschaft her sieht es hier einmalig aus und so lohnt sich ein Ausflug hierher alle Male. Die Felsen werden von er Brandung umtost und so formen sich bizarre Lavaformationen. Ich konnte gar nicht aufhören zu fotografieren. Man hat oftmals einen schönen Blick auf den Atlantik. Irgendwann kommt man dann in ein kleines Fischerdorf und kann von einem typischen Thunfisch- Gericht probieren, das wir beide sehr lecker fanden.

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