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St. Moritz lebt vom Tourismus

November 2, 2015 |

Die Menschen in St. Moritz sind sehr stolz, was sie seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Sachen Tourismus alles erreicht haben. Seither wurden jede Menge Hotels St. Moritz gebaut, abgerissen und wieder errichtet und modernisiert. Denn die Zeiten und auch die Ansprüche der Touristen haben sich verändert. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wird dabei in St. Moritz ernsthaft Tourismus betrieben, und zwar das ganze Jahr über. Bis in die späten 1860er Jahren lebten die Einwohner von St. Moritz zwar auch schon vom Tourismus, der sich aber auf die Sommergäste beschränkte. Ab 1864 kamen auch Touristen in den Wintermonaten. Heute hat der Ort mit rund 5400 Einwohnern rund 40 Hotels und 5300 Betten zur Verfügung und noch einmal rund 7500 Betten in Ferienwohnungen. Jahr für Jahr kommen dann noch viele Menschen hinzu, die in der Saison in St. Moritz arbeiten.

Foto: Erich Westendarp  / pixelio.de
Foto: Erich Westendarp / pixelio.de


4- und 5-Sterne Hotels

Die meisten Hotels vor Ort sind auf prominente Gäste eingestellt und haben auch 5-Sterne. Doch auch die 4-Sterne Hotels sind sehr beliebt, bieten nämlich auch schon sehr viel Luxus und reichen den meisten aus, weil sie eh den ganzen Tag auf der Piste unterwegs sind. Für die Menschen vor Ort ist der Tourismus nun schon seit langer Zeit eine sehr wichtige Einnahmequelle. Sommer wie Winter ist hier sehr viel los, die Hotels sind ausgebucht. Dabei ist im Winter inzwischen mehr los im Ort, als im Sommer. Dies zeigen auch die Statistiken für das Übernachtungs-Verhältnis Sommer zu Winter, das etwa 2 zu 3 verhält. Rund 1,1 Millionen Logiernächte kann St. Moritz in einem guten Jahr verzeichnen.

250.000 Gäste jährlich

Das bedeutet, dass jährlich rund 250.000 Menschen den Weg direkt nach St. Moritz finden, um dort zu nächtigen, wenn sie die herrliche Bergwelt ringsherum im Engadin entdecken möchten. Im Winter bleiben die Gäste dabei wesentlich länger, nämlich durchschnittlich fünf Tage. Dabei sind rund 70 Prozent der Menschen Ausländer, die zum Teil von sehr weit herkommen. Auch US-Bürger und Kanadier, die eigentlich selbst zuhause gute Schneeverhältnisse vorfinden, kommen ins Engadin. Darunter befinden sich auch viele Popstars und letztlich auch der europäische Geld- und Hochadel aus Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden.

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