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Spezialitäten aus St. Moritz

Januar 15, 2016 |

Neben klassischen Postkarten und anderen Souvenirs kann man in St. Moritz auch die Bäderkultur des Ortes kennenlernen und ausprobieren und natürlich die herrliche Natur bewandern oder im Winter mit den Skiern oder mit dem Rodel befahren. Wer noch vor dem Beginn der Wintersaison im Dezember den Ferienort in den Engadiner Alpen besucht, der kann auch Engadiner Spezialitäten der ganz besonderen Art genießen. Denn Herbstzeit ist im Engadin Jagdzeit. Diese beginnt am 1. September jeden Jahres und lockt tausende von Jäger an. Mit diesem Datum startet auch die Wildzeit in den Engadiner Restaurants, also auch im Promiort. Ein Wildessen zur Jagdsaison gehört zu langen Tradition und als Gast wird man dann in den Hotel-Restaurants und den Restaurants vor Ort mit kulinarischen Genüssen verwöhnt.

Foto: Erich Westendarp  / pixelio.de
Foto: Erich Westendarp / pixelio.de


Hubertusfeier

Gejagt wird in Graubünden, um zu verhindern, dass die Wildpopulation Überhand nimmt. bevor der strenge Winter in der Region beginnt. Gejagt werden Rehe und Hirsche und in den Restaurants Rehrücken und Hirschpfeffer serviert. Bei der Zubereitung von derartigen Wildgerichten blickt man im Engadin auf eine lange Tradition zurück. Schon im 16. Jahrhundert haben Einheimische damit begonnen diese leckeren Wildgerichte zuzubereiten. Damals war noch jedem in der Region erlaubt zu jagen. Wenn die Jagd offiziell beendet ist, dann lädt man zur Hubertusfeier ein im Engadin. Auch diese hat inzwischen Tradition. Es handelt sich hierbei sozusagen um das Erntedankfest der Jäger. Die traditionelle Feier findet in verschiedenen Orten im Engadin statt, hin und wieder auch in der katholischen Kirche St. Karl in St. Moritz Bad. Zur Feier gehören auch ein reich geschmückter Wildwagen und musikalische Darbietungen.

Engadin – die Hirscharena der Alpen

Unweit von St. Moritz entfernt befindet sich im Übrigen der einzige Nationalpark der Schweiz und der älteste der Alpenregion – die Hirscharena. Die Fläche des Nationalparks beträgt 170.3 km² und ist schon vor einiger Zeit zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt worden. Beobachten kann man hier Hirsche, Gämsen und Steinböcke. Wer im Herbst in dieser Region des Engadin unterwegs ist, der wird auch das Röhren der Hirsche vernehmen, typisch für die Brunftzeit. Diese Töne hallen dann durch die Wälder des gesamten Engadin und zeigen: Hier ist die Natur noch in Ordnung.

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