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Sonnenstich und Hitzeerschöpfung auf Reisen

Juni 7, 2016 |

Sie sind vielseitig, mysteriös und abenteuerlich – Die Tropen. Doch die Extremtemperaturen stellen den Körper auf eine Belastungsprobe. Da kommt es nicht selten zu einem Sonnenstich. Doch wie äußert sich eine Hitzeerschöpfung, wie kann sie effektiv vorgebeugt werden und wie ist sie zu bekämpfen?

Sonnenstich – Die Symptome

Charakteristisch für einen Sonnenstich ist ein heißer, hochroter Kopf bzw. Nacken. Die restliche Haut ist eher unauffällig gefärbt. Weitere typische Symptome sind starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sowie eine erhöhte Körpertemperatur. Bei besonders ernsten Fällen können auch Ohrensausen, Benommenheit sowie innere Unruhe und Desorientierung hinzukommen. In Einzelfällen kann der stark ansteigende Druck im Gehirn auch zu plötzlichen Krampfanfällen und Ohnmacht führen. Generell handelt es sich beim Sonnenstich um ein tückisches Leiden, da die Beschwerden meist nicht unter der direkten Sonneneinstrahlung, sondern erst einige Stunden danach auftreten.

Bild: Unsplash / pixabay

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Präventive Maßnahmen

Um die Sonne ganz ohne Hitzeerschöpfung genießen zu können, sind genügend Pausen notwendig. Mehr als 30 Minuten am Stück sollte das Sonnenbanden nicht dauern. Zudem muss auf eine ausreichende Hydratisierung geachtet werden. Der hohe Flüssigkeitsverlust kann mit drei bis vier Litern Wasser wieder ausgeglichen werden. Da beim Sonnenbaden vor allem der Kopfbereich belastet wird, empfiehlt sich das Tragen einer Kopfbedeckung. Egal ob Sonnenhut, Cap oder Kopftuch – Hauptsache der Kopf ist vollständig bedeckt.

Sonnenstich bekämpfen

Die Behandlung von Sonnenstich ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Bei Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen reicht es oft schon, den Betroffenen flach hinzulegen, wobei Oberkörper und Kopf leicht erhöht zu lagern sind. Noch wichtiger ist das Kühlen von Kopf, Hals und Nacken mit kalten, nassen Tüchern und Eisbeuteln. Zusätzlich kann dem Patienten mit einem Fächer oder einem Ventilator Luft zugeführt werden. Sollte der Patient das Bewusstsein verlieren, ist umgehend der Notarzt zu alarmieren.

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