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Reisemedizin

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Gesundheitstipps & Reiseapotheke für die Tropen

Leute, die in die Tropen reisen, sollten das Risiko von Infektionskrankheiten, die durch Lebensmittel oder Insektenstiche übertragen werden, stets vor Augen haben und deshalb an Medikamentenkühlschränke, Medikamente, Verbandsmaterial, Sonnen- und Moskitos-Schutz denken.  Eine gute medizinische Ausrüstung ist unabdingbar, um Krankheiten in den Tropen vorzubeugen. Die meisten dieser Krankheiten sind zwar nicht lebensbedrohlich, aber der Aufenthalt ist dann kein Vergnügen mehr. Deshalb ist es wichtig, vor der Reise nicht nur für die entsprechenden Impfungen zu sorgen, sondern auch wirksame Insektensprays oder Moskitonetze mitzunehmen und große Vorsicht beim Essen und Trinken walten zu lassen.

Vor der Reise

Da die meisten Impfungen erst nach zwei Wochen wirksam sind, empfiehlt es sich, schon vier bis acht Wochen vor dem Reiseantritt zum Arzt zu gehen. Dort ist auch der internationale Impfausweis gegen Gelbfieber bei der Einreise voraussetzen, ist es sogar Pflicht, diesen Internationalen Impfausweis mit zuführen, aber es kann eigentlich nicht schaden, ihn immer bei sich zu haben, egal wohin die Reise geht. Wichtig ist zudem, dass alle Medikamente in ihrer Originalverpackung mit gut leserlicher Beschriftung mitgenommen werden. Ein vom Arzt mit Datum und Unterschrift versehener Brief, der eine Diagnose und alle benötigten Medikamente inklusive denkbarer Ersatzpräparate auflistet, ist bei Notfällen ebenfalls sehr nützlich.

Bild: Mizianitka / Pixabay

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April 9, 2016 | | Reisemedizin

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Sonnenschutz auf Reisen

Zum Schutz vor der enorm hohen Sonneneinstrahlung in den Tropen (zum Beispiel in Ländern wie Costa Rica, Thailand, Panama, Honduras, Venezuela oder in der Demokratischen Republik Kongo) empfiehlt es sich im Großen und Ganzen, die Mittagssonne zu meiden, eine dunkle Sonnenbrille und einen Sonnenhut mit breiter Krempe zu tragen und eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 15 sowie UVA- und UVB-Schutz zu benutzen. Die Sonnencreme sollte im Grunde genommen großzügig auf alle der Sonne ausgesetzten Körperstellen aufgetragen werden, am besten ungefähr eine halbe Stunde vor Verlassen des Hauses. Nach dem Schwimmen oder sonstigem Sport muss der Schutz im Übrigen erneuert werden. Viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und bei Hitze große Anstrengungen zu vermeiden ist im Endeffekt ebenfalls wichtig. Besonders beim Schnorcheln und Tauchen holen sich viele Touristen und Reisende in den Tropen einen üblen Sonnenbrand.

Bild: Unsplash / Pixabay

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Zu viel Sonne kann unter Umständen zu einem Sonnenstich, oder noch schlimmer zu einem Hitzekollaps oder schlicht einem unangenehmen und schmerzhaften Sonnenbrand führen. Lassen Sie es erst gar nicht dazu kommen. Falls es Sie doch erwischt hat, hilft nur kühlen, kühlen, kühlen. Legen Sie einen kalten Waschlappen auf die entsprechenden Stellen oder packen Sie Eiswürfel drauf. Legen Sie sich dann keinesfalls wieder in die Sonne, an den Strand oder nehmen ein weiteres Sonnenbad. Achten Sie tatsächlich darauf, welcher Hauttyp Sie sind. Leute mit besonders heller Haut neigen schneller dazu, einen Sonnenbrand zu bekommen. Deshalb wählen Sie lieber einen etwas höheren Lichtschutzfaktor. Denken Sie daran, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

April 6, 2016 | | Reisemedizin

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