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Autos und Kleidung werden billiger in der Schweiz

Februar 21, 2018 |

In den letzten Jahren wurden durchschnittlich viele Autos in der Schweiz zugelassen. Rund 300.000 waren es auch 2017 wieder. Nun hat der Schweizer Bundesrat beschlossen die Importzölle für Autos abzuschaffen. Auch für Kleidung werden die Importzölle fallen. Für den Bundesrat bedeutet das ab 2018 rund 500 Milliarden Euro weniger Einnahmen. Diese Maßnahme ist aber dringend nötig. Denn Autos kaufen ist in der Schweiz richtig teuer. Und auch die Autoversicherung Schweiz liegt über dem europäischen Durchschnitt. Die Schweizer verdienen zwar viel Geld, doch auch die Lebenshaltungskosten sind sehr hoch. Importzölle gibt es außer auf Kleidung und auf Autos in der Schweiz auch auf Haushaltsgeräte. Und auch diese Importzölle sollen fallen. Zudem sollen Zölle auf bestimmte Agrargüter gesenkt werden. Das Leben könnte in der Schweiz daher ein bisschen billiger werden in Zukunft.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Mehr Geld für die Bürger

Der Schweizer Bundesrat muss aber im Gegenzug Fehleinnahmen von ca. insgesamt 500 Millionen Franken kompensieren. Doch die Einfuhrzölle sind nur ein Grund dafür, dass in der Schweiz einige Produkte bis zu 60 Prozent teurer sind als in den Nachbarländern. Mit der Abschaffung der Einfuhrzölle auf Kleidung und Autos kommt der Bundesrat einer langen Forderung nach, die die Bürger des Landes hatten und die ihnen auch am Herzen liegt. Denn Autos und Kleidung gehören zu den Grundbedarfsgütern einer so modernen Gesellschaft wie der Schweiz. Schon vor längerer Zeit hat man staatliche Maßnahmen ergriffen, damit die Bürger mehr im Geldbeutel hatten. Die Abschaffung der Einfuhrzölle auf Autos und Kleidung ist der bisher größte Wurf.

Teure Nahrungsmittel

Der ganz große Wurf wäre für die Schweizer natürlich gewesen, wenn auch alle Zölle auf Nahrungsmittel wegfallen würden. Denn in diesem Bereich gibt es große Unterschiede zur EU. Die Senkung der Zölle wird aber nicht alle Lebensmittel betreffen. Man hier eher spezielle Produkte im Visier, wie Bananen und andere exotische Früchte. Landwirtschaftliche Produkte, die auch im Inland hergestellt werden, sollen indes nicht fallen oder abgebaut werden. Die Regierung möchte weiterhin, dass die Schweizer einheimische Produkte kaufen. Geplant ist jedoch das Cassis-de-Dijon-Prinzip zu streichen. Bald können Schweizer also auch die für die EU verifizierten Lebensmittel kaufen.

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